Noch war alles still. Menschenleer. Der Verkaufsschalter geschlossen. Auf dem Parkplatz standen zwei Dutzend Anhänger von Sattelschleppern, nebeneinander aufgereiht. Sie studierte den Fahrplan und lief dann quer über den Platz zum Anleger für die Autofähren nach Kalundborg.

Durch einen Anhänger vor Blicken geschützt, setzte sie sich auf einen Poller und warf die Telefonkarte ins Wasser. In den Wolken hing ein erster Schimmer von Grau. Weit weg, an einem anderen Pier, surrte ein Kranmotor und verstummte wieder. Das Meer war glatt, es spiegelte die Laternen an den Kais und weit draußen die Lichter eines Schiffes, das sich dem Hafen näherte.

Visby

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