Bilder

schleuse2Fotos von der Spirit of Hamburg konnten wir noch nicht machen, aber letzten Dienstag war sie hier schon zu sehen, als sie den Panama-Kanal in Richtung Atlantik verließ.

Die insgesamt drei Passagiere wohnen direkt unterhalb der Kommandobrücke. Ausblick kann durch Ladung verstellt sein, schreibt die Agentur; also bitte Daumen drücken.

Was sich im Web an Schiffsbildern findet, gehört den Autorinnen und Autoren. Die schöne Ansicht des Schiffs im Hafen von Valparaíso kommt deshalb hier nur als Link.

Viele Bilder gibt es auch bei den Schiffsliebhabern. Manche von ihnen buchen lange Reisen von Bremerhaven nach Bremerhaven. Sie wollen nirgendwo hin, nur auf den Frachter, aber sie halten Ordnung in der Welt der Schiffe, wie die Eisenbahnfreunde bei den Lokomotiven. Bei ihnen erfährt man auch, dass die Spirit of Hamburg früher Bahía Laura hieß, ein Name, der schon mal in der Zeitung stand.

Instruktive Bilder über Wind und Wetter (ein Thema, dass uns jetzt öfter in den Sinn kommt) finden sich in der Wikipedia:

beaufort_scale_2     beaufort_scale_7

Mitleidige wie auch schadenfrohe Leser*innen können, wenn wir unterwegs sind, auf der OpenSeaMap nachsehen, wie es um Windstärke und Wellenhöhe steht und die dazu passenden Bilder der Serie Beaufort 0 – Beaufort 12 betrachten.

Wo ist das Schiff?

Heute war das eine gute Frage, denn die Spirit of Hamburg fuhr gerade durch den Panamakanal. Die Positionsmeldungen ihres AIS (Automatic Identification System, s. Blogeintrag vom 2. Juli) finden sich z.B. auf der Website http://www.marinetraffic.com. Wenn man dort in das Suchfeld „Spirit of Hamburg“ oder die IMO Nummer des Schiffes 9391660 eingibt, erhält man (manchmal, s.u.) Positionsdaten vom gleichen Tag und eine Karte dazu:

kanal

Die Daten sind so aktuell, dass man das Schiff auf der Webcam abpassen kann, die an der Gatún-Schleuse steht:

schleuse

Leider geizt die Website marinetraffic seit einigen Monaten (und andere schon immer) mit den Daten, die die Schiffe auf hoher See senden. Die März-Reise unseres Frachters konnten wir noch lückenlos verfolgen. Inzwischen erhält man als nichtzahlender Kunde Fehlanzeige, sobald die AIS-Daten nicht mehr vom Land aus aufzufangen sind, sondern nur von Satelliten und Schiffen in der Nähe.

Auch für uns reißt auf hoher See der digitale Faden vollständig ab. Es wird erzählt, dass man manchmal für kurze Zeit über das portugiesische Telefonnetz E-Mails absetzen kann, wenn das Schiff bei den Azoren vorbeikommt. Das werden wir ausprobieren, zwischen dem 14. und dem 18. Oktober, wenn ich mich nicht verschätze.